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Übersicht 2009


08.12.09:  Rückblick Gospel Night
02.12.09:  Der Southside Jam zieht um
02.11.09:  Rückblick 3rd Open Stage Night
06.10.09:  Rückblick Southside Guitar Night
07.04.09:  Rückblick Berlin Night
04.03.09:  Rückblick Nacht der Helden
03.02.09:  Rückblick Boogie Night
11.01.09:  Gastspiel in Nienburg
06.01.09:  Rückblick Ladies Rock Night




08.12.09: Rückblick Gospel Night

Zum letzten Mal fand der Southside Jam im Bistro Monopol statt. Die veränderten räumlichen Gegebenheiten zwangen uns dazu, die Bühne neben den Eingang zu verlegen und in Richtung Thresen zu spielen, was leider nur wenigen Zuschauern eine freie Sicht zur Bühne gewährte. Eine nicht unbeträchtliche Anzahl an Gästen befand sich hinter der neu eingezogenen Glaswand und war vom Geschehen mehr oder weniger abgeschnitten. Dieser Zustand bestätigte uns in unserer Entscheidung, zukünftig ins Pindopp auszuweichen. Die zahlreichen Zuschauer nahmen es glücklicherweise gelassen hin und sorgten mit guter Laune und reichlich Beifall für eine tolle Athmosphäre, sodaß es ein richtig schöner Abschiedsabend wurde. Aufgrund der ungünstigen Sichtverhältnisse haben wir von diesem letzten Abend leider keinerlei Fotos. Falls jemand von euch welche geschossen haben sollte, würden wir uns sehr freuen, wenn ihr sie uns zur Verfügung stellen würdet.

Nach unserem Introset (viele "neue" Songs wie z.B. Pepe mit "Ain´t no love in the heart of the City", Chrille an akustischer Gitarre und Gesang mit "Trains I missed" und Ecki´s "What a night" inklusive Publikums-Chor) gaben unsere musikalischen Gäste Big Mama Pau, O.J. Jimenez und Joe Burke verstärkt durch Klaus Henatsch am Piano eine Galavorstellung in Sachen Gospel. Die vier machten richtig Alarm und gaben sich sowohl stimmgewaltig ("Out of the rain" , "Jesus is alive and well", I´m going on with the Lord") als auch sensibel und nachdenklich ("Tears in heaven") und zogen ihr Publikum von der ersten bis zur letzten Minute in den Bann.

Im dritten Set jammten wir dann gemeinsam. Mit Titeln wie "Mustang Sally", "Midnight hour" und dem "Stormy monday blues" wurde es zum Teil deutlich blues- und soullastiger, Songs wie "Let me be there" und "We all need love" kamen dann wieder eher aus der Gospelecke. Wir quetschten uns zwar ein wenig auf der improvisierten Bühne, hatten aber trotzdem eine Menge Spaß, brachten auch diesen letzten Abend wieder mit einer Punktlandung zu Ende (letzter Ton um exakt 23 Uhr) und waren ein wenig darüber ergriffen, daß mit dem Schlußakkord vom "Stormy monday blues" die Zeit des Southside Jam im Bistro Monopol nun endgütig vorbei war. Mit einer Träne im Knopfloch verabschieden wir uns von Ezzat und seinem Team, wünschen euch allen ein friedliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch und freuen uns auf ein Wiedersehen mit alten und neuen Gesichtern am 04. Januar 2010 im Pindopp.

Gospelnight Joe Burke, Big Mama Pau, O.J. Jimenez



02.12.09: Der Southside Jam zieht um

Nach exakt drei Jahren und 21mal Southside Jam werden wir ab Januar 2010 die Location wechseln. Der Grund ist ein Umbau, den Monopol-Chef Ezzat am letzten Wochenende durchführen ließ. Um seinen Gästen zukünftig einen separaten Raucherbereich bieten zu können, wurde eine Glaswand durch den Laden gezogen. Das Monopol ist nun in zwei Bereiche geteilt und somit für Livemusik ungeeignet. Leider erfuhren wir von dem Umbau erst, nachdem die Werbung für die Gospelnight im Dezember schon angelaufen war und es zu spät war, um sich nach einer anderen Location umzuschauen. Aus diesem Grunde muß die Gospelnight leider unter etwas improvisierten Bedingungen stattfinden, wofür wir unsere Gäste um Verständnis bitten wollen. Wir danken Ezzat für drei schöne Jahre und wünschen ihm alles Gute für die Zukunft.

Nun freuen wir uns auf das neue Jahr und damit einhergehend auf unsere neue Location. Das Pindopp befindet sich auf dem Altenbekener Damm 9 in 30173 Hannover und ist ein Laden mit langer Livemusiktradition. In dem seit 1981 erfolgreich laufenden Lokal hatten wir mit unterschiedlichen Bands z.T. legendäre Auftritte gehabt, sodaß wir uns besonders darauf freuen, zukünftig hier unsere montäglichen Jamsessions zu absolvieren.



02.11.09: Rückblick 3rd Open Stage Night

Den Novembertermin hatten wir nun zum bereits dritten Male für eine Open Stage Night reserviert. Nach unserem Introset mit vielen neuen Songs ging es sofort nahtlos weiter, und unsere musikalischen Gäste gaben sich auf der Bühne quasi die Gitarren in die Hand. Das Programm war wie immer abwechslungsreich und ging von Rock über Blues bis hin zu Singer/Songwriter und akustischen Beiträgen. Es spielten komplette Bands (Artossa, Songliner), Einzelkünstler/innen (Ivy Mellin, Cindy Mackensen, Thomas von Bostel), spontane Sessionbesetzungen (Ferdy Doernberg, Steve Mann, Mickey Schröder, Alex Wenn bzw Jana Grobe, Germaid Ponge, Karsten Brudy) und Sänger/innen, die sich von uns begleiten ließen (Diana Preuss, Big Mama Pau, Roy Bush). Abgesehen von den unvermeidlichen kurzen Umbaupausen wurde sozusagen durchgespielt. Obwohl einige Gäste sich freiwillig auf nur einen Song beschränkten, war der Andrang so groß, daß leider nicht alle dran kommen konnten, was wir sehr bedauerten. Und spätestens im nächsten Jahr wird es im November wieder eine Open Stage Night geben und somit eine neue Gelegenheit.

Artossa Artossa

Dominique Diaz, Diana Preuss 
und Sasho Demirov Dominique Diaz, Diana Preuss und Sasho Demirov

Ferdy Doernberg Steve Mann, Ferdy Doernberg, Mickey Schröder und Alex Wenn

Jana, Germaid, Karsten Karsten Brudy, Germaid Ponge und Jana Grobe

Thomas von Bostel Thomas von Bostel

Songliner Songliner

Big Mama Big Mama

Roy Bush Roy Bush

alle Fotos: Martina Maschke


Ivy Mellin Ivy Mellin



06.10.09: Rückblick Southside Guitar Night

Als hätte es nie eine Sommerpause gegeben, strömten die Menschen ins Monopol, um der Southside Guitar Night beizuwohnen. Und so wurde es mal wieder richtig eng und richtig heiß, aber das gehört nun mal zum Southside Jam dazu (wir sind hier schließlich nicht auf dem Ponyhof), und die meisten Anwesenden sehen das wohl genauso. Unser Hausgitarrist Marc weilte noch im Urlaub in Barcelona und wurde deshalb in der Introrunde von Arndt Schulz an der Gitarre vertreten, der mit "Call me the breeze" und "Rock with me" wie stets auch als Sänger überzeugte. Rechtzeitig von seinem USA-Trip zurück war Pepe, der unter dem noch frischen Eindruck seiner Reiseerlebnisse John Fogerty´s "Green River" besang. Ecki wählte den seit langem nicht mehr zu Gehör gebachten Time Out Klassiker "She´s mine", und Chrille brachte mit "Save the last dance for me" die anwesenden Damenherzen zum Schmelzen.

Guitar Night Band Die Southside Jam Hausband, dieses Mal mit Arndt Schulz (links)

Guitar Night Atze
Dieter "Atze" Gölsdorf

Guitar Night Mertens
Andreas Mertens

Guitar Night Prescher
Christian Prescher

Als Gäste hatten wir uns dieses Mal Musiker eingeladen, die als Inhaber bzw Mitarbeiter der Marken Rockinger und Duesenberg allesamt mit Gitarrenläden in der Südstadt zu tun haben. Im Mittelpunkt des zweiten Sets stand Dieter "Atze" Gölsdorf, der - begleitet von Andreas Mertens an der Gitarre, Christian Prescher am Schlagzeug sowie Chrille und Ecki an Bass bzw Keyboards - Bluesrockklassiker wie "Shotgun Rider", "Gimme some lovin'" und "Take me to the river" zum Besten gab. Zentrale Figur des dritten Sets war Christian Prescher, der seine Drumsticks an Pepe weitergab und mit akkustischer Gitarre bewaffnet zunächst einige "Unplugged" Songs ("Missing You", "Free Falling" und "Just Because") sang, zusätzlich unterstützt von Ingo Renner als special Guest an diversen Saiteninstrumenten. Mit "Mama told me not to come" und "You wreck me" wurde es schließlich wieder rockig, und zwischendurch erfreute Andreas Mertens mit der Titelmusik von "Paumpatrouille Orion" alle Fernsehnostalgiker. Als Abschluß gab es natürlich ein großes Finale, zu dem sich alle Beteiligten noch einmal versammelten: "Keep your hands to yourself" - gesungen von Arndt Schulz und unterstützt von der Südstädter Gitarrenarmee - bretterte noch einmal richtig los und entließ zahlreiche zufriedene Besucher in die frische Herbstluft.

Guitar Night Arndt
Arndt Schulz

Guitar Night Guests
Christian, Ingo, Andreas und Atze

Übrigens haben sich unsere Gäste entschlossen, die gesamte Hutsammlung an den Verein zur Unterstützung AIDS-kranker Kinder e.V. zu spenden, was wir für eine tolle Idee halten. Und so möchten wir uns in diesem Fall ganz besonders für die enorme Spendenbereitschaft bedanken, denn es sind insgesamt 435,83 € zusammengekommen. Vielen Dank!

alle Fotos des Berichts: Robby Ballhause (Ausnahme: oben rechts von Martina Maschke)



07.04.09: Rückblick Berlin Night

Die dritte Southside Jam Staffel beendeten wir bei fantastischem Frühlingswetter wieder mit einer echten Rhythm and Blues Session. Zwar hielten sich viele der zahlreich erschienenen Zuschauer anfangs mit Vorliebe draußen auf (bei der wirklich milden Frühlingsluft durchaus verständlich), begaben sich aber bei den ersten Klängen mutig in die Gluthölle des Bistro Monopol, wo wir mit der Hausband wie immer den Abend eröffneten. Wir hatten eine komplette Runde "neuer" Songs im Gepäck, darunter "More pretty girls than one" und "Sailin' shoes", bei denen Chrille erstmals beim SSJ an der Mandoline brillierte sowie mit "The blues is back in town" und "Blue as blue can be" zwei lange nicht mehr gehörte Time Out Blues Band Songs von Ecki. Pepe intonierte neben dem Soulklassiker "Something you got" die Bozz Scaggs Schmachtballade "Loveletters", und Marc riss zum ersten Mal beim Southside Jam eine Saite, was ihn dazu zwang, den Set mit einer vom Kollegen Marc Sichter geliehenen Telecaster zu beenden.

Berlin Night Hausband Die Southside Jam Hausband spielt Bluegrass (Yeehaa)

Berlin Night Pepe und Chrille Sailin' Shoes mit Pepe und Chrille

Den zweiten Set bestritten unsere Berliner Gäste alleine. Kat Baloun (Voc. / Harp), Jan Hirte (Git., Voc.) und Andreas Bock (Drums) spielten in unkonventioneller Besetzung ein druckvolles und farbenreiches Programm aus Shuffle, Rock´n´Roll und Soul und brachten die ohnehin schon sauerstoffarme Luft im Monopol zum Kochen. Die Namen der Musiker an dieser Stelle aufzuzählen, mit denen die drei schon gemeinsam auf der Bühne gestanden haben, würde den Rahmen sprengen, aber man merkte sofort, daß da Leute am Werke waren, die ihr Handwerk verstehen und gleichzeitig mit viel Herz und Leidenschaft zur Sache gehen. Das sah das Publikum wohl auch so, und so gab es reichlich Applaus und Anerkennung.

Berlin Night Gaeste Jan Hirte, Andreas Bock und Kat Baloun

Berlin Night Bühne links Marc, Jan, Kat, Andreas und Chrille

Nach nur kurzer Pause ging es dann mit allen gemeinsam zum großen Finale. Highlight war eine fast zehnminütige Version des Slim Harpo Klassikers "Hip Shake", das mit dem gelungenen dynamischen Bogen und inspirierten Soloeinlagen aller Beteiligten eine nahezu meditativ voodooähnliche Anmutung bekam. Bei den letzten beiden Nummern gesellte sich der Berliner Gitarrist Marc Sichter dazu, der sich schon einmal bei der letzten Open Stage Night als musikalischer Gast in Szene gesetzt hatte.

Berlin Night Finale Marc Sichter, Jan, Andreas, Kat, Chrille und Ecki

Leider gab im letzten Song unsere Anlage den Geist auf: Ein Glas Bier war umgefallen und ausrechnet ins Mischpult gelaufen. Tapfer hielt sich unser wackeres Pult noch, bis die letzten Töne verklungen waren, dann verabschiedete es sich mit lautem Knacken und Rauschen. Die Schlußansage machte Ecki akustisch. Wirt Ezzat, der sich mit einem Blumenstrauß und einigen netten Worten noch bei uns für die gelungene Saison und die gute Zusammenarbeit bedanken wollte, konnte dies aufgrund der streikenden Technik leider nicht mehr machen, aber wir nahmen seine netten Worte hinterher in der Garderobe ohne Publikum entgegen, und möchten sie an dieser Stelle herzlich an ihn und alle Mitarbeiter des Monopols zurückgeben.

Nun haben wir erstmal Sommerpause, und so wünschen wir euch einen sonnigen, musikreichen und fröhlichen Sommer und freuen uns auf´s Wiedersehen im Oktober mit allen alten und vielen neuen Gesichtern auf und vor der Bühne.

alle Fotos des Berichts: Martina Maschke



04.03.09: Rückblick Nacht der Helden

Auf die "Nacht der Helden" waren wir ganz besonders gespannt. Denn die Musik der Wohnraumhelden Christoph Stein-Schneider und Fabian Schulz unterscheidet sich von den bisher gebotenen Stilrichtungen aus Blues, Soul und Country nicht nur durch die witzigen deutschen Texte: Musikalisch bewegt man sich zwischen Rock, Pop und Reggae und scheut auch vor punkartigen Elementen nicht zurück. Unsere beiden Gäste erschienen sehr entspannt mit zwei akustischen Gitarren bewaffnet und teilten uns mit, daß sie die Songs an diesem Abend nicht wie auf Platte, sondern in freien Versionen zu spielen gedenken, was durchaus in unserem Sinne war. Nach unserem Introset (u.a. Pepe mit einer Undergroundversion von "Hound Dog", Ecki mit seiner Ballade "Her voice on my codaphone" und Chrille mit "Good night Irene") stürzten wir uns mutig in das neue Abenteuer.

Christoph und Marc Christoph und Marc

Fabian, Pepe, Chrille und Ecki Fabian, Pepe, Chrille und Ecki

Und es wurde wie zu erwarten richtig lustig. Zwar tappten wir wie nicht anders zu erwarten in die eine oder andere musikalische Falle (immer diese unerwarteten Mittelteile) und verseppelten auch schon mal einen Schluß, boten aber dafür beispielsweise mit dem von Fabian geforderten Tutti-Solo oder dem kafkaesken Call and Response (Fabian Gesang / Marc Gitarre) auch die eine oder andere unerwartete Extravagantheit. Das Publikum hatten Christoph und Fabian trotz (oder wegen?) mehrfacher "Südstadtdiffamierungen" von Anfang an auf ihrer Seite, auch wenn sich Fabian zwischendurch ein wenig über die ihm als Rockstar gebührende fehlende Unterstützung beschwerte. WRH-Klassiker wie "Sonnenlicht" und "Beine, Arsch und Titten", der NichtnichtraucherSong "Wir sind der Rauch" oder lyrische Kabinettstückchen wie "Das weiße Pferd" zauberten auch dem verstocktesten Südstädter ein Lächeln auf die Lippen und sorgten ansonsten für anhaltende Lachsalven und Beifallsbekundungen. Die Stimmung war super, allerdings hatte die anhaltende lautstarke Begeisterung leider eine Lärmbeschwerde zur Folge, sodaß es bei nur einer kurzen Zugabe bleiben mußte, was der insgesamt tollen Stimmung jedoch keinen Abbruch tat. Die Göttin der Musik war allem Anschein nach mit uns.

Nacht der Helden Christoph, Marc, Fabian, Pepe, Chrille & Ecki

alle Fotos des Berichts: Martina Maschke

Finale Finale nach einem lustigen Abend

Die ausnahmslos positive Resonanz ermutigt uns jedenfalls, es neben konventionellen Musikrichtungen wie Blues, Soul, Country etc auch öfter mal mit exotischeren Themen zu versuchen. Mal sehen, was uns noch so einfällt.



03.02.09: Rückblick Boogie Night

Nachdem wir uns bei der Americana Night und der Ladies Rock Night teilweise auf uns musikalisch unbekanntem Terrain bewegt hatten, sahen wir der Boogie Night recht entspannt entgegen. Und ein solcher entspannter Abend wurde es dann auch: Die Stimmung war von Anfang an gelockert, und wir freuten uns auf unsere Gäste, die uns unser "Hauptgast" Dennis Koeckstadt (seit vielen Jahren Pianist bei B.B. & the Blues Shacks) mitbringen würde: An Sängerin Germaid Ponge konnte sich der eine oder andere aufmerksame Southside Jam Besucher sicherlich erinnern, denn sie war bereits bei der Girls´ Night beim ersten SSJ zu Gast bei uns. Mit Michael Häfner brachte Dennis einen den meisten von uns noch unbekannten, jungen Hildesheimer Drummer mit, der sich mit seiner freundlichen Art und seinem mitreißenden Spiel sogleich in die Herzen aller Anwesenden trommelte.

Dennis, Germaid und Michael Dennis, Germaid und Michael backstage

Dennis, Michael und Germaid Dennis, Michael und Germaid in Action

Nach unserem obligatorischen Introset, bei dem Pepe mit "300 pounds of joy", "The glory of love" sowie "I love to rock'n'roll" gleich drei neue Songs präsentierte, bestritten unsere Gäste den zweiten Set allein. Dennis und Michael eröffneten zunächst mit einigen Instrumental Boogies in verschiedenen Styles, bevor sich Germaid dazugesellte. Die drei boten einen kurzweiligen Mix aus Blues und Boogie, was die wieder zahlreich erschienen Zuschauer mit reichlich Applaus honorierten.

Dennis, Marc und Michael linke Bühnenseite: Dennis, Marc und Michael

Michael, Chrille und Ecki rechte Bühnenseite: Michael, Chrille und Ecki

Im dritten Set durften dann alle zusammen ran, wobei sich Pepe zugunsten seines jungen Schlagzeugkollegen zurückhielt, um dann dafür umso wirkungsvoller als Gesangspartner von Germaid in Erscheinung zu treten. Nach einigen harmonischen Fragezeichen bei "Tears of joy" fühlten wir uns bei den einfachen 12 Taktern wieder sicherer, und als Saxofonist Jens Sommerfeld dann noch spontan miteinstieg, rauchte so richtig die Luft. Und plötzlich war es elf Uhr. Schade, daß es schon wieder vorbei war.

alle Fotos dieses Berichts: Robby Ballhause / Martina Maschke

Boogie Night Finale Finale und Verbeugung: Jens, Michael, Dennis, Germaid, Ecki und Pepe



11.01.09: Gastspiel in Nienburg

Nur wenige Tage nach dem letzten Southside Jam im Monopol eröffneten wir mit der Southside Jam Hausband das neue Livemusikjahr im Jazzclub Nienburg. Als wir um 21 Uhr die Bühne betraten, war der Laden bereits sehr gut gefüllt, und wir starteten den ersten Set mit unserem gewohnten Mix aus Blues, Soul und Rock`n`Roll. Im zweiten und dritten Set freuten wir uns über die musikalische Unterstützung einiger spontan dazustoßender Gäste: Einar Gast an der Gitarre und Henning Pertiet am Piano veredelten unsere Songs ebenso wie Saxofonist Jens Sommerfeld und Jörn Rohde an Gitarre und Gesang. Besonders gefreut haben wir uns über Karin Tiebel, die (aufmerksame Besucher des SSJ werden es wissen) bereits im Januar 2007 bei der Girls Night eindrucksvoll als Sängerin in Erscheinung getreten ist. Im dritten Set stieß dann Programmchef und an diesem Abend auch in der Funktion als Zusatzzapfer agierend (mittlerweile war es richtig voll und die Leute teilweise auch) Schlagzeuger Alex Holzmeier dazu, was Pepe endlich mal wieder die Möglichkeit gab, sich unbeschwert am Bühnenrand dem Leadgesang hinzugeben.

Southside Jam mit Gästen Southside Jam mit Gästen

Einar Gast Einar Gast und ein fiebriger Hotte

Chrille, Henning Pertiet und Ecki´s Ringe Chrille, Henning Pertiet und Ecki´s Ringe

Pepe in Action Pepe in Action

Jens Sommerfeld, Hotte und Karin Tiebel Jens Sommerfeld, Hotte und Karin Tiebel

Es war ein in jeder Hinsicht erfolgreicher und wunderbarer Abend, auch wenn Marc ihn aufgrund einer fiebrigen Erkältung (39,6°!!!) nicht ganz so genießen konnte wie sonst. Gefreut haben wir uns über die Einladung, auch im Januar 2010 wieder die Livesaison des JC Nienburg zu eröffnen. Wir kommen sehr gerne wieder.

alle Fotos dieses Berichts: JC Nienburg



06.01.09: Rückblick Ladies Rock Night

Fast auf den Tag genau ist es zwei Jahre her, daß wir unseren ersten Southside Jam veranstaltet haben. Am 08.01.07 war die Girls Night und ein Jahr später die Ladies Soul Night. In das neue Jahr mit charmanter weiblicher Unterstützung zu starten, hat beim Southside Jam also schon eine gewisse Tradition, die wir auch in diesem Jahr nicht brechen wollten. Daher hatten wir zur Ladies Rock Night die weit über Hannovers Grenzen hinaus bekannten Sängerinnen Martina "Fuchs" Maschke, Andrea Schwarz und Anca Graterol als Gäste eingeladen.

Wie gewohnt eröffneten wir den Abend noch ohne unsere Gäste mit einem Set aus Blues und R'n'R: Nach dem obligatorischen "T-Bone Shuffle" besang Pepe die in der Jumpbluesszene nicht ganz unbekannte "Caldonia", Chrille interpretierte in relaxter Jimmy Reed Manier dessen Klassiker "You got me running", und am Ende rockten wir dem Songtext "The house is a rockin" entsprechend das wieder mal bis auf den letzten Winkel voll besetzte Monopol.

Die drei Rockladies Die drei Rockladies: Anca, Andrea und Fuchs

Anca und Andrea Anca, Marc, Andrea und Pepe

Ladies Rock Night Anca, Fuchs, Ecki und Marc

Den zweiten und dritten Set bestritten wir dann gemeinsam mit unseren weiblichen Gästen, welche das Geschehen nicht nur musikalisch sondern auch optisch deutlich aufwerteten. Die drei Ladies gaben u.a. mit Jefferson Airplane´s "Somebody to love", Phil Spector´s "River deep mountain high" und "Bring me some water" von Melissa Etheridge etliche Rock-Klassiker mit ordentlich Dampf zum Besten. Dazwischen fanden aber auch gefühlvolle Balladen wie "Natural woman" von Aretha Franklin, Carol King´s "You´ve got a friend" und "One of us" von Joan Osbourne ihren Platz. Die Zeit verging wie im Fluge, und obwohl wir die Pausen schon kurz hielten, wurde es zum Schluß hin doch etwas knapp mit der Zeit. Obwohl bereits nach 23 Uhr gab Ezzat das Okay zu einer Zugabe: Mit "Stand by me" entließen wir das Publikum in die eisige Januarnacht; in Rücksichtnahme auf Ezzats Nachbarn mit etwas gedrosselter Lautstärke.

Martina Maschke Martina Maschke

Andrea Schwarz Andrea Schwarz

Anca Graterol Anca Graterol

Marc Hothan Marc Hothan

Ecki Hüdepohl Ecki Hüdepohl

Frank Peters Frank "Pepe" Peters

An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal bei allen Spendern/innen bedanken, die bei der Hutsammlung etwas gegeben haben. Die gesamte Sammlung, die wir üblicherweise für unsere musikalischen Gäste durchführen, möchten Anca, Andrea und Martina gerne spenden: Eine Freundin von Anca, die in Rumänien an Krebs erkrankt ist, benötigt ein Medikament, welches dort leider nicht erhältlich ist. Aufgrund eurer großzügigen Spendenbereitschaft kann dieses Medikament nun finanziert werden. Vielen Dank!

alle Fotos dieses Berichts stammen von Robby Ballhause.

Ladies Rock Night Die Ladies und die Southside Jam Hausband