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Übersicht 2011


06.12.11:  Rückblick Australian Jam Night
08.11.11:  Rückblick 5th Open Stage Night
11.10.11:  Rückblick Greek Blues Night
29.07.11:  Rückblick Soltauer Sommer
05.04.11:  Rückblick Dylan & Springsteen Night
09.03.11:  Rückblick Southside Jam Houseband & Friends
08.02.11:  Rückblick Acoustic Blues Night
19.01.11:  Rückblick Gastspiel Jazzclub Nienburg
04.01.11:  Rückblick Hannover Heroes Night




06.12.11: Rückblick Australian Jam Night

Die gestrige Australian Jam Night verdiente den Namen Jam absolut. Bereits im unserem ersten Set wurden wieder eine Reihe "neuer" Songs geboten, die vorher weder geprobt noch anderweitig vorbereitet worden waren. Okay, Ecki´s "Mignight Special" hatte wohl jeder von uns schon irgendwann einmal in seinem Leben gespielt, ebenso Marc´s "I know my baby loves me". Aber der von Pepe geshoutete Palladins Rocker "Mercy" und vor allem das etwas tricky arrangierte "Lover doll" bargen schon die eine oder andere Falle, in die man leicht tappen konnte. Ein kleines Highlight war sicherlich die von Pepe und Chrille im Duett gesungene Ballade "For all the girls I loved before" (im Original von Willie Nelson und Julio Iglesias).

Den zweiten Set bestritt unser australischer Gitarrist und Sänger Jaimi Faulkner weitgehend alleine und eroberte mit virtuosem Gitarrenspiel, leidenschaftlichem Gesang, tollen Songs und seinem charmantem Wesen bereits nach wenigen Takten nicht nur die Herzen der Zuschauer(innen!), sondern auch der Houseband. Das war hochklassig, außergewöhnlich und dazu noch höchst unterhaltsam. In der Schule hätte man früher gesagt: Eine glatte Eins! Jaimi spielte fast eine Stunde lang (uns kam es viel kürzer vor), und so ging es nach nur kurzer Pause, die Jaimi intensiv mit CD-Verkauf und Autogrammeschreiben verbrachte, in kompletter Besetzung weiter. Wie oben bereits angedeutet, wurde es ein echter Jam. Bei einigen Songs verteilte unser Gast ein paar Leadsheets (die uns bei schummriger Beleuchtung und in Ermangelung genügender Lesebrillen jedoch wenig nutzten, sodaß wir dann doch wie meistens einfach nach Gehör spielten), bei anderen wurden kurz ein paar Akkorde genannt und drauf losgespielt.

Jaimi Faulkner
Unser Gast "Jaimi Faulkner" solo...

Jaimi Faulkner und Pepe Peters
...und gemeinsam mit Pepe

Jaimi Faulkner und die Southside Jam Houseband
Jaimi Faulkner und die Southside Jam Houseband

Jaimi Faulkner und Marc Hothan
Guitarbattle mit Jaimi Faulkner und Marc Hothan

Und es war super! Kein Wunder, wenn man so souverän vom "Chef" geleitet wird. Hinterher hagelte es von Seiten der Zuschauer Komplimente über die hohe Qualität, und so wird Jaimi bei seinem am 17.12.11 stattfindenden Konzert im Alten Bahnhof Anderten sicherlich das eine oder andere bekannte Gesicht wiedersehen.

Die Hutsammlung wurde dieses Mal ausnahmsweise nicht von "Fuchs" (sie war im Urlaub) sondern von unserer treuen Dauerbesucherin Susanne Hautau vorgenommen, bei der wir uns an dieser Stelle noch einmal herzlich bedanken wollen, ebenso wie bei Robby Ballhause für die tollen Fotos und bei Katja Schulz für die Videoaufnahmen. Und wo wir schon einmal dabei sind bedanken wir uns vor allem bei euch, dem besten Publikum der Welt. Mit eurer anhaltenden Begeisterung für handgemachte Musik und eure stlistische Offenheit sorgt ihr immer wieder dafür, daß wir, die Houseband, und unsere Gäste sich sauwohl fühlen. DANKE!



18.11.11: Rückblick 5th Open Stage Night

Es war die insgesamt fünfte Southside Jam Open Stage Night, die wir mittlerweile veranstaltet haben, und wie die Jahre zuvor war sie sowohl von Musikern als auch Zuschauern bestens besucht. Aufgrund der schon am frühen Abend prall gefüllten Liste jamwilliger Musiker/innen beschränkten wir unsere Eröffnungsrunde auf den obligatorischen "T-Bone-Shuffle" und baten dann bereits die ersten Gäste auf die Bühne. Bis auf die notwendigen Umbaupausen, die aber aufgrund der vorbildlichen Professionalität aller Aktiven stets kurz blieben, verzichteten wir auf Pausen und jammten von 20.30 Uhr bis zum Ende durch. Da sich auch alle an unsere Vorgabe von zwei Titeln pro Formation hielten, schafften wir es, nahezu alle Anmeldungen zu berücksichtigen, auch wenn die Zeit einigen Künstlern am Schluß nur noch einen Titel erlaubte und wir ein Viertelstündchen überziehen mußten.

Die musikalische Bandbreite war wie gewohnt groß und ging von akustischen Beiträgen in folkiger Singer-Songwriter-Manier über Blues, Pop und Rock´n´Roll bis zum Rock. Es trafen "junge Hüpfer" auf "alte Hasen" (der älteste Besucher war übrigens weit über 80), es gab Solokünstler, Duos, Trios und komplette Bands, und einige jammten gemeinsam mit der SSJ Houseband. Und so manch einer war verblüfft über das durchweg hohe musikalische Niveau der Session. Und somit steht jetzt schon fest, daß es auch im November 2012 wieder eine Open Stage Night geben wird, dann die sechste.

Schwarz
P. Schwaar, C. Prescher, A. Schwarz und K. Bremer alias "Schwarz"

Andreas Haug
Andreas Haug alias "Der kleine Fisch"

Antwerk
Die Band "Antwerk"

Roy Bush
Roy Bush unplugged

Tony Vega & Band
Tony Vega & Band

Seven Oaks
Das Trio "Seven Oaks"

SFX
Die Band "SFX"

Andy Lee
Andy Lee

Thomas Stratmann
Thomas Stratmann

Christian Schröder
Christian Schröder

Doctor Blues
Die Band "Doctor Blues"

Jan Eilers
Jan Eilers von "Iceman´s Bruder Band"

Acoustic Blues Session
Acoustic Blues Session zum Finale"

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern/innen für ihre tollen Beiträge und ihre großartige Kollegialität und allen Zuschauern/innen für ihr Interesse und ihre anhaltende Begeisterung. Es macht Spaß mit und für euch zu spielen.

Leider ist es uns nicht gelungen, von allen teilnehmenden Künstlern Fotos zu machen, sodaß von einigen wie beispielsweise dem Duo "Hazelnut" und der "Iceman´s Bruder Band" entsprechendes Material fehlt. Wir bitten das zu entschuldigen, es ist keine Ignoranz euch gegenüber, aber der Fuchs war in dieser Zeit gerade mit der Hutsammlung beschäftigt. Sorry!

alle Fotos: Martina "Fuchs" Maschke



11.10.11: Rückblick Greek Blues Night

Wegen des Feiertags eine Woche später als gewohnt beendeten wir gestern abend die Southside Jam Sommerpause mit einem lockeren Bluesabend. Bei herbstlichem Wetter wurde vor einem bestens aufgelegten Publikum im gut gefüllten Pindopp vornehmlich dem 12-Takter gefröhnt. Im Eröffnungsset gab es Slowblues (Pepe mit "Danger Zone"), Boogie (Chrille mit "Tell me why"), Countryblues (Marc mit "Honkytonk Moon") sowie mit "My Ding-A-Ling" (Ecki) Chuck Berry´s einzigen Nummer Eins Hit, bei dem das gesamte Pindopp als Backingchor fungierte (Gotthilf Fischer wäre vor Neid erblasst).
Greek Blues Night
Charly Kaitatzis und die SSJ Houseband

Im zweiten und dritten Set bekamen wir Unterstützung von dem griechischen Sänger und Gitarristen Charley Kaitatzis. Charley hat bereits mit Legenden wie Champion Jack Dupree und Louisiana Red gejammt, lieh diversen Popbands der 80er Jahre seine soulgetränkte Stimme, war Gründungsmitglied der Time Out Blues Band (in der er bis 1996 gemeinsam mit Marc und Ecki aktiv war) und spielt heute neben diversen griechischen Folkbands in der frisch gegründeten Bluesband Dr. Blues.

Natürlich wurden einige "Time Out Klassiker" gejammt ("Could Have Loved You", "Come Back, Baby", "True Love", Baby Please Come Home"), sodaß Voodoo Lounge Gitarrist und SSJ Kenner Martin Haucke hinterher meinte, an dem Abend sei der alte "Time Out Spirit" wieder da gewesen. Die Stimmung auf und vor der Bühne war jedenfalls bestens.

Charley Kaitatzis
Charly Kaitatzis

Charley Kaitatzis und Marc Hothan
Charly Kaitatzis und Marc Hothan

Nach diesem erfolgreichen Auftakt freuen wir uns deshalb besonders auf die neue Southside Jam Saison. Im November laden wir zur fünften Open Stage Night, zu der wir wie gewohnt keine festen Gäste einladen, sondern den Abend spontan verlaufen lassen werden. Musiker/innen und Bands, die Lust haben mitzumachen, sind herzlich eingeladen.

Fotos: Robby Ballhause



29.07.11: Rückblick Soltauer Sommer

Am 28.07.11 hatten wir mit der Southside Jam Houseband mal wieder ein Auswärtsspiel. Wie wir uns dieses Mal ganz ohne Gäste dafür aber mit viel guter Laune beim Soltauer Sommer geschlagen haben, kann man in der Ausgabe vom 29.07.11 der Böhme-Zeitung hier nachlesen.



04.04.11: Rückblick Dylan & Springsteen Night

Gestern holten wir die wegen Krankheit verlegte Dylan & Springsteen Night nach. Wie in letzter Zeit üblich kamen die Leute sehr pünktlich, sodaß die offizielle Geldübergabe an Teen Spirit Island vor vollem Hause stattfand. Zur Freude aller Anwesenden konnten wir die stolze Summe von 1.610,- € an den Vorstand der Hannoverschen Kinderheilanstalt Dr. Thomas Beushausen übergeben. Neben ihm waren u.a. mit Frau von Schintling Horny und Herrn Fricke verschiedene Mitarbeiter der Einrichtung erschienen, die sich nicht nur über das Geld freuten, sondern sich auch positiv bis begeistert über unsere Musik äußerten.

Nach unserem Introset mit einer Reihe neuer Songs - "Everyday is like a Holiday" und "Somebody else" gesungen von Pepe, "Sleeping on the Sidewalk" mit Chrille an Gesang und Leadgitarre und Marc am Bass, "World without Tears" gesungen von Marc und mit Ecki am Akordeon und "My Girl Josefine" gesungen von Ecki - gab es als nächstes den ersten Set mit unserem Gast Werner Löhr. Werner ist ein Musiker der ersten Stunde, dessen Karriere in den 60er Jahren als Schlagzeuger begann. In den letzten mehr als 40 Jahren gab es kaum eine namhafte (hannoversche) Band, für die er nicht tätig war bzw ist. Hier nur eine kleine Auswahl: Eloy, Scorpions, Bullfrog, Harlis, Rainer Schöne Band, Hungry Hearts, Head over Heals, Hannes Bauer, Nightlife, Moulin Rouge, Nimm 3, Red M, It´s M.E.. Dieses Mal saß Werner allerdings nicht wie sonst üblich hinter dem Schlagzeug, sondern interpretierte mit Gitarre und Harmonica bewaffnet Songs seiner Lieblings-Songpoeten Bob Dylan und Bruce Springsteen. Den ersten Set hielten wir mit Acoustic Guitar, Mandoline, Akordeon, Mundharmonika und Bass weitgehend akustisch. Als Einstieg gab es Woody Guthries "This Land is your Land". Danach folgten mit "Only a Hobo", "The Wrestler", Billy the Kid", "Stolen Car", "Mansion on the Hill" und "Forever Young" für die meisten der Anwesenden eher unbekannte Songperlen der beiden Meister. Dennoch (oder vielleicht sogar gerade deshalb) kam diese erste Runde, die Werner mit diversen Anekdoten und Insidergeschichten würzte, sehr gut an und machte Appetit auf mehr.

Dylan & Springsteen Night

Dylan & Springsteen Night Werner Löhr und die SSJ Houseband jammen zunächst akustisch

Dylan & Springsteen Night Chrille und Pepe mal anders

Im zweiten Set ging es dann mit gewohnter Instrumentierung etwas heftiger zur Sache. Nach einem knackigen "Leopard Skin Pillbox Hat" versemmelten wir zwar bei "Tougher than the Rest" und "Shelter from the Storm" jeweils den Anfang, dafür gelangen die folgenden Songs umso besser. Nach "Racin' in the Street" mit Gänsehaut im Grand Finale spielten wir das anschließende "One too many Mornings" ebenso schön schepperig wie das Original.

Dylan & Springsteen Night Werner und Marc geben alles

Dylan & Springsteen Night Werner und die SSJ Houseband elektrisch

Dylan & Springsteen Night Werner am Drumkit und Pepe an der Telecaster

Selbst beim 13(!)-strophigen "Lonesome Day Blues" erwies sich Werner wie den gesamten Abend über als absolut textsicher. Für "Two Hearts" wechselte er mit Pepe die Instrumente, und mit "Factory" verabschiedeten wir uns nach diesem rundum gelungenen Abend und einer tollen und spannenden Southside Jam Staffel 2010/2011 in die Sommerpause. Wir freuen uns auf die nächste Saison mit bekannten und neuen Gesichtern sowohl auf als auch vor der Bühne. Kommt gut durch den Sommer!

Alle Fotos dieses Berichtes (mit Ausnahme des letzten unten rechts von Hannelore Berkman) sind von Martina Maschke.



09.03.11: Rückblick Southside Jam Houseband & Friends

Aufgrund kurzfristiger Krankheit wurde die für den 07.03.2011 geplante Dylan & Springsteen Night auf den nächsten Southside Jam Termin am 04.04.2011 verschoben. Marc, Pepe und Chrille jammten daher spontan gemeinsam mit Werner Löhr (Drums, Vocals) und Arndt Schulz (Guitar, Vocals). Der sehr gute Besuch des Abends läßt darauf schließen, daß sich viele auf den Abend gefreut haben und somit auch im April, wenn die Dylan & Springsteen Night nachgeholt wird, mit einem entsprechenden Andrang zu rechnen ist. Aber auch an diesem improvisierten Abend kamen alle auf ihre Kosten, und es gab einen abwechslungs- und spannungsreichen Mix aus Blues, Country und Rock zu hören.

Southside Jam House Trio Das Southside Jam House Trio

Chrille & Pepe Chrille & Pepe

Southside Jam & Friends Die Southside Jam Houseband jammt...

Southside Jam & Friends ...mit Arndt Schulz und Werner Löhr

Unser dieses Mal besonders großer Dank geht an Fuchs (Hut & Organisation) und Katja Schulz (Video).



08.02.11: Rückblick Acoustic Blues Night

Die Acoustic Blues Night schien viele Leute zu interessieren, denn bereits eine Stunde vor Beginn ging am Tresen und in der Küche des Pindopps nicht mehr allzuviel. Die Zuschauer drängelten sich schon früh im Mittelbereich, und als wir begannen, war es so voll, daß es einige vorzogen, wieder nach hause zu gehen, was insofern schade war, daß ihnen ein wirklich toller Musikabend entging. In unserem Introset spielten wir wieder eine Reihe neuer Songs. Bei "Your Cheatin' Heart" (in einer unkonventionellen Funky Version) geschah das, was lange nicht mehr geschehen war: Marc riss im Solo eine Saite. Mangels Ersatzgitarre mußte unter den erwartungsvollen Augen der Zuschauer auf offener Bühne selbige gewechselt werden, was sich ohne Werkzeug und Lesebrille als schwieriger erwies als gedacht. Die Zwangspause überbrückten wir mit einem improvisierten und von Ecki gesungenen "Do it, Baby" (was man in Hinsicht auf Marcs Saitenaktion auch mit "Mach hin, Junge" übersetzen konnte). Wieder mit komplettem Saitensatz versehen gab es anschließend das von Marc gesungene "Just because" und die Otis Redding Nummer "These Arms of mine" mit Chrille am Mikro. Pepe steuerte Bo Diddley´s "You Pretty Thing" bei, und zum Abschluß sang Ecki seinen Time Out Boogie "She´s mine".

Abi Wallenstein Abi Wallenstein

Abi Wallenstein & Marc Hothan Abi & Marc

Den zweiten Set begann unser Gast des Abends Abi Wallenstein zunächst alleine. Und er machte dem Motto des Abends Acoustic Blues Night alle Ehre, denn er spielte seine Eröffnungsnummern auf einer unverstärkten Dobro und sang ohne Mikro direkt in den Raum hinein. Sofort wurde es mucksmäuschenstill, und alle hingen an seinen Lippen. Abi zeigte, daß es bei guter und ehrlicher Musik keiner großen Gesten bedarf. Mit seiner freundlichen und natürlichen Ausstrahlung zog er sofort alle in seinen Bann und hatte sein Publikum bereits nach dem ersten Song auf seiner Seite.

Bei den nächsten Stücken wechselte Abi zur E-Gitarre und widmete den zu Herzen gehenden CCR Klassiker "As long as I can See the Light" dem einen Tag zuvor verstorbenen Gitarristen Gary Moore. Bei den nächsten Songs bat Abi dann erst Ecki am Piano und danach Marc an der Bluesharp dazu, sodaß es mit dieser kleinen Session schon einen Vorgeschmack auf den dritten Set gab, wo wir alle gemeinsam jammen wollten.

Abi Wallenstein & die Southside Jam Houseband Abi Wallenstein & die Southside Jam Houseband

Abi Wallenstein & die Southside Jam Houseband Abi & Marc

Und nach einer nur kurzen Pause ging es dann zu fünft weiter: Wir jammten Boogies, Shuffles und Blues mit langen Spannungs- und Dynamikbögen, als spielten wir schon ewig zusammen, und die Zeit verging wie im Fluge. Kurz vor elf soll dann noch Grün Weiß erschienen sein (als ob es nicht schon voll genug gewesen wäre), es soll wohl Lärmbeschwerden gegeben haben, was ansichts der an diesem Abend durchweg gezähmten Lautstärke weniger von der Musik hergerührt haben dürfte als vielmehr von den Beifallsbekundungen und Jubelrufen der Zuschauer. Aber man ließ uns gewähren, sodaß wir sogar noch eine kleine Zugabe zum Besten geben konnten. Um kurz nach Elf war dann aber doch Schluß, obwohl wir uns einig waren, daß wir am liebsten noch die ganze Nacht weitergespielt hätten.

Dank an Robby Ballhause (Fotos), Katja Schulz (Video), Fuchs (Hut & Organisation)



19.01.11: Rückblick Gastspiel Jazzclub Nienburg

Der Gig im Jazzclub Nienburg stand vor der Tür, aber wir hatten weder einen geeigneten Termin noch einen freien Proberaum gefunden, um uns auf diesen Auftritt gebührend vorzubereiten. Denn dieses Mal mußten wir Programm für einen kompletten Abend draufhaben und daher den einen oder anderen lange nicht gespielten Song etwas auffrischen. Alex Holtzmeyer vom Jazzlub hatte die rettende Idee: Kommt doch einfach ein bißchen früher und probt bei uns im Club!

SSJ Houseband Die Southside Jam Houseband live im Pindopp
Foto: Robby Ballhause
Fotomaterial aus Nienburg bis jetzt leider nicht vorhanden


Prompt wurde dieses Angebot dankend angenommen, und wir verbrachten einen entspannten Nachmittag im ehrwürdigen Kellergewölbe des legendären Ladens. Abends holten wir beim Italiener um die Ecke bei hervorragendem Essen und in charmanter Begleitung unsere im letzten Jahr verpaßte Weihnachtsfeier nach und traten so gestärkt unseren ersten Set im gut gefüllten Jazzclub an. Wir stellten in den insgesamt drei Sets u.a. unsere CD Next Please ausgiebig vor, spielten einige lange nicht mehr gehörte Songs und hatten mit unserem Publikum mindestens eines gemeinsam: beste Laune. Und es war eigentlich wie in den guten, alten Zeiten: Es wurde reichlich geraucht (der Jazzclub ist eine Raucherkneipe), am Tresen und auf der Bühne ging es mitunter feuchtfröhlich zur Sache, weder Band noch Zuschauer guckten auf die Uhr, und es wurde auch geklatscht, wenn mal etwas in die Hose ging. Was aber eigentlich gar nicht mal so oft vorkam, denn wir waren - wie uns mehrere Zuschauer versicherten - angeblich in Hochform.

Im zweiten und dritten Set bekamen wir von einigen weiteren Musikern Unterstützung. So war Benny Ballweg extra aus Bielefeld angereist, um dem Southside Jam beizuwohnen und hinterließ mit dem Instrumental "Sleepwalk", den er auf der Lapsteel spielte, bei dem einen oder anderen Gitarristen im Saal sowohl tiefe Eindrücke als auch etliche Fragezeichen im Gesicht. So ein Instrument hatten die meisten wohl noch nicht gesehen. Der Nienburger Saxofonist und Bandleader Jens Sommerfeld hatte schon einige Male mit uns gejammt, und wir freuten uns sehr, daß er auch dieses Mal wieder so manchen Song mit seinem gefühlvollen Spiel bereicherte, wie u.a. beim "Stormy Monday Blues", bei dem zusätzlich Thomas Lesniak am Piano saß. Selbiger hatte vorher gemeinsam mit Pepe, Chrille und Marc amtlichen Boogie Woogie zum Besten gegeben. Ebenfalls nicht zum ersten (aber bestimmt auch nicht zum letzten) Mal dabei war Gitarrist und Sänger Jörn Rode. Mit ihm zusammen spielten wir u.a. "Some Kind of Wonderful" und das immer wieder gerne genommene "Mustang Sally". Nach "Flip, Flop and Fly" und "The Glory of Love" als Zugabe war dann nach ausgiebigem Jammen Schluß. Als wir gegen 3.30 Uhr endlich zuhause waren, ging ein langer, aber schöner Tag zu Ende. Und es steht fest, daß die Southside Jam Houseband auch das Livemusikjahr 2012 im Jazzclub Nienburg eröffnen wird. Wir freuen uns drauf.



04.01.11: Rückblick Hannover Heroes Night

Das Livemusikjahr 2011 begann nur zwei Tage nach Neujahr mit der Southside Jam Hannover Heroes Night, bei der es mal wieder richtig knackevoll war. Man hatte den Eindruck, die Leute hatten vom Feiern noch lange nicht genug, denn die Stimmung war von Anfang an vom allerfeinsten. In unserem Eröffnungsset brachten wir einen Mix aus neuen ("I´m ready", "Ashes of love") und bekannten Southside Jam Nummern ("Fulltime drunkard", "Flip, flop and fly", "More pretty girls than one"), denn für die anschließenden zwei Sets mit unseren Gästen galt es, insgesamt 14 komplett neue Songs vorzubereiten.

Roger Gierschmann
Roger Gierschmann

Olaf Giebe
Olaf Giebe

Unsere Gäste waren dieses Mal die beiden "Hannover Szene Legenden" Roger Gierschmann (Voc., Bass) und Olaf Giebe (Voc., Git.), die seit den siebziger Jahren in unzähligen Bands nicht nur die hannoversche Szene nachhaltig gestaltet und beeinflußt haben. Mit Unterstützung der Houseband sollten zur Hannover Heroes Night fast ausschließlich eigene Songs zum Vortrage gebracht werden. Roger machte den Anfang mit deutschsprachigen Rocksongs ("Überfluß", "Rente" und "Deutschland im Nebel"). Die zweite Hälfte der zweiten Runde übernahm Olaf mit englischsprachigen Bluesrocktiteln seiner Solo-CDs ("Adrenaline", "This is what we´re made for", "Numbers" und "Rock´n´Roll in the middle of the night"). Nach einer nur kurzen Pause (beim Jammen wird der eine oder andere Titel dann doch manchmal länger als geplant) ging es in umgekehrter Reihenfolge mit zwei Songs von Olaf ("Thinking of you" und "Shallow yellow") und "Dr Rock´n´Roll", "Ich habe Grippe" und "Tanz mit mir" von Roger weiter.

Roger Gierschmann & Houseband Roger Gierschmann und die Houseband

Olaf Giebe & Houseband Olaf Giebe und die Houseband

Zum großen Finale standen dann noch einmal alle Beteilgten gemeinsam auf der Bühne. In Rogers und Olafs gemeinsamer Band The Bottles gehören Songs von ACDC zum festen Stammrepertoire. So war es nicht nur naheliegend sondern auch angemessen, diese großartige Rockband mit den beiden Klassikern "Gonna be some rockin´" und "Highway to hell" als Abschluß eines tollen Abends zu würdigen.

Hannover Heroes Finale
Roger, Olaf und die Houseband...

Hannover Heroes Finale
...rocken zum Abschluß Songs von ACDC

Unser großes DANKE SCHÖN geht mal wieder an Robby Ballhause für die wunderbaren Fotos in diesem Bericht, Katja Schulz für die Videodokumentation, Martina Maschke, die auch dieses Mal für die Hutsammlung verantwortlich war und euch, die Fans und Freunde des Southside Jams!